skip to Main Content
Komplexität Reduzieren – Aus Der 50komma2

Komplexität reduzieren – aus der 50komma2

Komplexität reduzieren – aus der 50komma2

Während die Energie-Branche gebannt die Marktanalyse des BSI zum Rollout erwartet, rückt die Frage nach konkreten Anwendungsfällen für intelligente Messsysteme in den Fokus von Messstellenbetreibern und GWA-Systemanbietern: In welchen Einsatzbereichen kann die neue Technologie nutzbringend eingesetzt werden? Kreative Antworten auf diese Fragestellung sind dabei entscheidend für den Rollout-Erfolg.

Bei dem ‚Rollout intelligenter Messsysteme‘ in Deutschland handelt es sich um das weltweit ambitionierteste Projekt für Datenschutz und Datensicherheit in privaten Haushalten. Um das notwendige Sicherheitsniveau für kritische Infrastruktur zu erreichen, werden höchste Anforderungen an Geräte, Systeme und Prozesse umgesetzt. Insbesondere die Geräte-Hersteller hatten dabei Herausforderungen zu meistern, die im Bereich der Massengeräte für Endkunden in dieser Form einmalig sind. Denn Ziel dieser Anstrengungen ist es, einen Angriff auf die kritische Infrastruktur „Energieversorgung“ durch feindliche Staaten oder kriminelle Organisationen zu verhindern.

Ein Debattenbeitrag von Jürgen Blümer, Projektleiter ‚Digitalisierung der Energiewende‘, Heinz Lackmann GmbH & Co KG.

Bei dem ‚Rollout intelligenter Messsysteme‘ in Deutschland handelt es sich um das weltweit ambitionierteste Projekt für Datenschutz und Datensicherheit in privaten Haushalten. Um das notwendige Sicherheitsniveau für kritische Infrastruktur zu erreichen, werden höchste Anforderungen an Geräte, Systeme und Prozesse umgesetzt. Insbesondere die Geräte-Hersteller hatten dabei Herausforderungen zu meistern, die im Bereich der Massengeräte für Endkunden in dieser Form einmalig sind. Denn Ziel dieser Anstrengungen ist es, einen Angriff auf die kritische Infrastruktur „Energieversorgung“ durch feindliche Staaten oder kriminelle Organisationen zu verhindern.

Die Herausforderung aller Beteiligten an diesem bundesweiten Projekt wächst zusätzlich durch einen Massenprozess bei Logistik, Einbau, Betrieb und Entsorgung der Systemkomponenten. Hier steckt der Teufel im Detail, und längst ist offensichtlich, dass die Beherrschbarkeit des Systems weit jenseits von in Piloten verbauten Gerätemengen machbar sein muss – und das innerhalb der staatlich verordneten Preisobergrenzen für den Messstellenbetrieb.

Um vor diesem Hintergrund einen sicheren, beherrschbaren, massentauglichen und effizienten Betrieb sicherzustellen, sind drei Punkte zentrale Erfolgsfaktoren, die vor allem anderen zu beachten sind:

  1. Interoperabilität: Kein Messstellenbetreiber kann sich auf einen Gerätehersteller verlassen. Er wird immer auf ein heterogenes Geräte-Feld blicken und muss in der Lage sein, dies sicher zu beherrschen – bis hinein in die kleinsten Prozesse. Dies ist effizient nur realisierbar, wenn dank umfassend durchgesetzter Interoperabilität ein hoher Automatisierungsgrad erreichbar ist.
  2. Robustheit: Ein Gerät, das vor allem von Stromkunden massenhaft im privaten Lebensalltag benutzt wird, muss eine Mindestrobustheit aufweisen, insbesondere gegen beabsichtigte oder unbeabsichtigte Bedienfehler.
  3. Einfachheit: Die millionenfach auszubringenden Geräte müssen nicht nur für den Stromkunden sicher bedienbar sein. Sie müssen insbesondere von den verantwortlichen Mitarbeiterinnen beim Messstellenbetreiber sicher beherrscht werden. Zusätzlich muss es möglich sein, die korrekte Funktion der Geräte in endlicher Zeit möglichst vollumfänglich abzuprüfen.

Lesen Sie den  gesamten Beitrag unter http://50komma2.de/ww/2018/12/05/komplexitaet-reduzieren/ oder in dieser PDF-Datei.

Back To Top