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Als Partner wollen Theben und Hausheld gemeinsam den flächendeckenden Rollout intelligenter Messsysteme voranbringen.

Leistungsfähige intelligente Messsysteme sind für Hausheld und Theben der Schlüssel zu neuen Geschäftsprozessen und einer nachhaltigen Organisation der Netze. Dementsprechend sollten sie möglichst schnell flächendeckend eingeführt werden – ohne Umweg über die moderne Messeinrichtung, die den Stadtwerken und den Kunden keinen Mehrwert bietet. Tatsächlich belegen die Zahlen europäischer Nachbarländer, die den Rollout als Massenprozess umsetzen, dass diese Strategie deutlich wirtschaftlicher ist als die in Deutschland geplante stufenweise Umstellung. Hier kommt typischerweise der Verweis auf die hohen Anforderungen des BSI-Schutzprofils, der TR 03109 und des Eichrechts, die alles verteuern.

 

Nicht an der Sicherheit sparen

Hier Kompromisse einzugehen, halten beide Partner für nicht zielführend. Der hochsichere Kommunikationskanal zum Kunden ist für die Stadtwerke ein Alleinstellungsmerkmal bei der Entwicklung digitaler Dienstleistungen. Lösungen, die den rechtlichen Anforderungen nicht genügen, können möglicherweise noch nicht einmal Bestandsschutz beanspruchen. Hausheld bietet Stadtwerken seit dem vergangenen Jahr einen gesetzeskonformen Rollout im gesamten Versorgungsgebiet, inklusive Investition, Beschaffung, Montage und Betrieb der intelligenten Messsysteme. Der Messstellenbetreiber bezahlt nur für die Messdaten. In Saarlouis will das Unternehmen den Beweis antreten: Erstmals in Deutschland erhalten dort alle Anschlusskunden des örtlichen Stadtwerks ein intelligentes Messsystem.

„Eine leistungsfähige Hardware, die die geplanten Prozesse zuverlässig unterstützt, war natürlich ein Schlüsselfaktor.“

Bouke Stoffelsma, Vorstand Hausheld AG

Raus aus dem Keller

Bei der Analyse der Prozesse ergab sich die Montage und Inbetriebnahme der intelligenten Messsysteme als wesentliche Stellschraube für die Wirtschaftlichkeit. Üblicherweise werden die Gateways sukzessive in den Kellern der Anschlussnehmer verbaut, dort an einige wenige Zähler angeschlossen und in Betrieb genommen. Das erfordert teilweise wiederholte Absprachen mit den Kunden, Routen können nicht optimal geplant werden und es gibt viele mögliche technische Fehlerquellen – zum Beispiel, wenn die Kommunikationsanbindung nicht funktioniert oder die unterschiedlichen Systeme nicht wie geplant reagieren. Ein erster wichtiger Schritt bestand also darin, die Gateways aus den Kellern zu holen. Bei Hausheld finden sie ihren Platz in den Ortsnetzstationen. Montage und Wartung lassen sich auf diese Weise sehr wirtschaftlich organisieren. Zudem sind die Kernkomponenten des intelligenten Messsystems vor Schäden und unbefugtem Zugriff besser geschützt als in privaten Kellerräumen. Auch Probleme mit der Mobilfunkanbindung sind in den Ortsnetzstationen weniger wahrscheinlich als in den Kellern der Kunden.

Das Gateway, eine CONEXA 3.0 von Theben, liest in der Ortsnetzstation sämtliche Zähler im Umkreis aus. Dadurch reduzieren sich die Anzahl der benötigten Geräte und die mit der Montage und Installation verbundenen Prozesse erheblich. Die Zähler übertragen die Verbrauchsdaten verschlüsselt per Funk über Mesh-Netze, die Kommunikation mit dem Gateway erfolgt über die LMN-Schnittstelle. Neben Verbrauch und Einspeisung messen die Zähler zudem die Netzqualität und stellen Daten beispielsweise zur Spannung oder Phasenverschiebung bereit. Ein zentrales GWA-System in zertifizierten Rechenzentren kommuniziert mit dem Gateway und den berechtigten Marktteilnehmern. Der Endkunde kann seine Verbrauchsdaten jederzeit über TruDI oder eine von Hausheld entwickelte Lösung überprüfen.

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Ruwen Konzelmann

Ruwen Konzelmann

Telefon +49 (0) 7474/692-354
ruwen.konzelmann@theben.de

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